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Verbotene Pestizide

Neues Gentechnik-Gesetz

Davon, dass bei einigen Lebensmitteln Genmanipulation zur Anwendung kommt und dass davon möglicherweise eine Gefahr ausgeht, hört man immer wieder; ein regelrechter Streit ist über diese Frage entbrannt.
Tatsache ist aber, dass die meisten Verbraucher gentechnisch unveränderte Lebensmittel bevorzugen. Verkaufszahlen zeigen, dass viele Konsumenten bereit sind, für Bioprodukte und für Produkte, die mit "keine Gentechnik" werben, mehr Geld auszugeben.
Viele Verbraucher wünschen sich daher mehr Transparenz und gentechnikfreie Produkte. Verbraucherminister Horst Seehofer hat dem Bundestag ein neues Gentechnikgesetz vorgelegt. Aber auch dieses Gesetz wird dem Wunsch der Konsumenten nach mehr Transparenz nicht genügend gerecht.

Das Gentechnikgesetz ist schwach und läßt sehr viele "Schlupflöcher" für das Einbringen der genmanipulierten Substanzen. Am 08.08.07 hat Verbraucherminister Horst Seehofer seinen Neuentwurf für ein Gentechnikgesetz vorgestellt, der allerdings nicht viel Anlass zur Hoffnung gibt. Greenpeace befürchtet eine schleichende Verunreinigung der deutschen Äcker mit Gentechnikpflanzen, wenn das Gesetz in der Form durchkommt. Das Problem sind die vorgesehenen Mindestabstände zwischen Feldern mit und ohne Gentechnik. Geplant sind 150 Metern zu Feldern mit konventionellem Anbau und 300 Meter zu Feldern von Biobauern. Diese Abstände seien viel zu gering, um Auskreuzungen der Gen-Pflanzen wirksam zu verhindern, so Christoph Then von der Umweltorganisation "Greenpeace". Dieser Gesetzesentwurf kann sogar noch umgangen werden, da vorgesehen ist, dass Landwirte sich untereinander absprechen können und bei beiderseitigem Einverständnis die Abstände sogar noch verringert werden dürfen.
Darüber hinaus wird es nach wie vor keine expliziten Hinweise geben, wenn für ein Produkt genmanipulierte Substanzen verwendet worden sind. Der einzige Hoffnungsschimmer ist der, dass von nun an eine "Positivkennzeichnung" möglich wird. Bisher war es Produzenten, die auf genmanipulierte Substanzen verzichteten nicht erlaubt damit zu werben. Das soll sich von nun an ändern. Allerdings werden den Landwirten für die Nachweise, dass ihre Ware frei von Gentechnik ist, erhebliche Kosten aufgebürdet.
Ob der neue Gesetzesentwurf angenommen wird, wird der Bundestag allerdings erst später im Jahr entscheiden. Es ist also noch genug Zeit vorhanden um sich für Verbesserungen einzusetzen. Dieses Thema geht uns zweifellos alle an, denn heute wird entschieden, was wir morgen essen werden.
In Bezug auf Mais hat "Greenpeace" diese Woche eine Interessante Aktion gestartet, an der jeder Teilnehmen kann. Ziel ist es Verbraucherminister Seehofer auf die Mängel seines Gesetzesentwurfes hinzuweisen. Mehr dazu finden Sie unter folgendem Link:
http://de.einkaufsnetz.org/26160.html

(Quelle: Greenpeace)

 
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