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Verbotene Pestizide

Schulobstmisere / In  Deutschland geht nicht, was in 18 EU-Staaten Routine ist

 

Bonn, 13.04.2010. Seit 2008 unterstützt die EU-Kommission mit 90 Millionen Euro die kostenlose Abgabe von Obst und Gemüse an Schulkinder. Finanziell ist das Schulobstprogramm ein Kofinanzierungsmodell. Die Mitgliedstaaten müssen die gleiche Summe querfinanzieren, die sie erhalten. In 18 EU-Ländern von Portugal bis Polen gilt das Programm bereits als Erfolg, fünf weitere EU-Staaten arbeiten an der Umsetzung. Nur Deutschland hinkt hinterher: Kein Geld in der Kasse und zu viel Kontrollbürokratismus sagen die meisten deutschen Politiker, die hierzulande für die Schulen zuständig sind. In Nordrhein-Westfalen ist das Programm gerade gestartet. Im schülerarmen Saarland läuft es schon seit vergangenem Herbst. Für die deutsche Obst- und Gemüsewirtschaft ist das schlechte Funktionieren des Schulobstprogramms eine wahre Katastrophe. Gerade in jungen Jahren ist es wichtig an eine gesunde Ernährung herangeführt zu werden. In Deutschland wird vergleichsweise viel zu wenig Obst und Gemüse gegessen. Der Gesamtkonsum ist sogar leicht rückläufig. Mit einem funktionierenden Programm könnte dieser Trend spielerisch gestoppt bzw. sogar umgekehrt werden.

Meldungen hierzu:
raiffeisen.com
Kölnische Rundschau

(Quelle: bveo)

 


 

             


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